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Genuss

Aufbewahren & Servieren
Brände sollten dunkel, kühl und gut verschlossen aufbewahrt werden.
Die Flaschen sollten - im Gegensatz zu Wein - immer stehend gelagert werden.
Auch nach mehrjähriger Aufbewahrung bleibt die Qualität der Produkte erhalten und sie erfreuen immer noch mit ihren intensiven Aromen.
 
Obstgeiste und Obstbrände duften und munden bei 15 – 18° C am feinsten. Eisgekühlt werden nur Destillate, bei denen es auf das Aroma nicht ankommt. Bei Edelbränden eine Sünde – zu kühl serviert kann nur ein Bruchteil der charakterbildenden Aromastoffe das Genießerherz erfreuen.

Das typische Glas für Obstbrände hat einen Stiel und ist bauchig. Nach oben hin verjüngt es sich zu einem zylinderförmigen Rand: So kann sich das Aroma auf einer relativ großen Oberfläche entfalten, um dann aber durch den Zylinder konzentriert auf die Nase zu treffen. Die Tresterflöte mit einem besonders hohen, schlanken Kelch entfaltet in idealer Weise den Charakter von hochwertigen Tresterbränden.
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Richtig Verkosten - Mit allen Sinnen genießen
Ein guter Edelbrand erzeugt eine Geschmacksexplosion auf der Zunge – die den richtigen Freiraum benötigt. Deshalb empfehlen wir unsere Edelbrände nicht wie einen Wein als passenden Begleiter zu einem ausgewählten Gericht. Wir servieren ihn als eigenen Menüpunkt oder als perfektes Finale einer gelungenen kulinarischen Komposition.

Das Auge trinkt mit
Beginnen Sie Ihre Begegnung mit dem Auge: Halten Sie Ihr Glas gegen das Licht und beurteilen Sie zuerst die Klarheit und Farbe. Die Lagerung im Holzfass bewirkt zum Beispiel bernsteinfarbene Lichtreflexe. Die hohe Viskosität, die mit dem Kriterium „Konsistenz“ charakterisiert wird, lässt die Kraft der Inhaltsstoffe und Aromen erahnen.
 
Die Nase als Türöffner zu charakteristischen Aromen
Schwenken Sie Ihr Glas ein paar Mal und die flüchtigen Stoffe aus dem Edelbrand treten in den Kopfraum des Glases über. Scheuen Sie sich nicht, die Nase tief ins Glas zu strecken. Zeigt das Produkt sofort die feinfruchtigen, typischen Aromen des Ausgangsprodukts? Beispielsweise sollte ein Williams-Christ das grüne, sagenhaft präsente Aroma dieser beliebten Obstsorte erkennen lassen.

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Die Zunge als Bühne für intensive Geschmacksmomente
Am Gaumen zeigt der Alkohol seine Präsenz. Er soll weich, rund, fast süßlich erscheinen. Scharfe, kratzende oder brennende Noten beeinflussen die gewünschte Balance zwischen Alkohol, eventuellen Holzkomponenten und dem typischen Aroma negativ.
Manch zarte Schärfe ist vom Brenner bewusst eingesetzt, um dem Edelbrand Spannung und Charakter zu verleihen. Mit Ihrem sogenannten Trigeminal-Sinn können Sie nachfühlen, wie auch wärmende Eindrücke im Mund und der Nase entstehen.

Wenn Sie ein, zwei Minuten warten, merken Sie, wie das wärmende Gefühl zuerst im Rachenraum hinunterläuft, um dann mit seinen betörenden Aromen wieder den Weg Richtung Nase einzuschlagen. Der Edelbrand bezaubert erneut die Sinne und bleibt mit immer neuen Wesenszügen noch lange präsent.
So wird ein kleiner Schluck zu einem unvergesslichen, sinnlichen Erlebnis!

Nach ein bisschen Übung könnte Ihre Edelbrandbeschreibung dann so aussehen:
„Die goldene Farbe zeigt, dass der Edelbrand im Holzfass ausgebaut wurde.
Im Duft liegt eine feine Honigblüte, auch Mandelblüte und Vanille nehme ich wahr.
Am Gaumen kommt sein deutlicher Trester-Charakter zum Vorschein, dazu Nuancen von Dörrobst und Zwetschge. Im Abgang sehr nachhaltig.“

Sehr zum Wohl!